Oberrheinischer Kunstpreis

Objektkünstler Peter Vogel

Über dreitausend Besucher!

 


Der Förderkreis Kunst und Kultur und die Stadt Offenburg verliehen zum dritten Mal den Oberrheinischen Kunstpreis. Der 2017 verstorbene Freiburger Objektkünstler Peter Vogel wurde im Oktober 2017 posthum geehrt.

 

Mit seinen interaktiven Klang- und Lichtobjekten, seinen elektronischen Bewegungsobjekten und Tanzperformances gilt Peter Vogel in der internationalen Kunstszene als einer der herausragenden Pioniere der elektronischen Klangkunst. 

 

"Meine Arbeiten sind auf einen aktiven Betrachter angewiesen: Die Klangobjekte, Lichtreliefs und kinetischen Plastiken erwarten einen "spielenden" Zuschauer, der sie durch Bewegungen oder Geräusche zum "Sprechen" bringt."

 

Der Künstler wurde von einer renommierten Fachjury unter Vorsitz von Prof. Dr. Klaus Gallwitz ausgewählt. Zu den weiteren Jurymitgliedern gehören Dr. Engler (Sammlungsleiter "Kunst nach 1945" am Städel Frankfurt). Dr. Christine Litz (Direktorin des Museums für Neue Kunst Freiburg), Estelle Pietrzyk (Leiterin des Museums für moderne und zeitgenössische Kunst Straßburg/MAMCS) und Prof. Dr. Bernhard Serexhe (Kurator, Karlsruhe). 

 

Unser herzlicher Dank gilt den zahlreichen Förderern, durch deren tatkräftige Unterstützung die Vergabe des Oberrheinischen Kunstpreises erst möglich wurde.                                                                                                                                                            

Fotos: Michael Bode / Axel Lotz / Ute Schöler


Idee

Juryvorsitzender Prof. Klaus Gallwitz
Juryvorsitzender Prof. Klaus Gallwitz

Der Förderkreis Kunst und Kultur, von dem die Initiative ausging, und die Stadt Offenburg vergeben gemeinsam den Oberrheinischen Kunstpreis.  

 

Ziel des Preises ist die Auszeichnung von Künstlerinnen und Künstlern aus Deutschland, Frankreich oder der Schweiz, deren Werk einen wesentlichen Beitrag zur Kunst am Oberrhein darstellt. "Künstler sind Grenzgänger, stoßen Fenster auf und verändern unsere Sehgewohnheiten. Gerade hier am Oberrhein helfen sie uns, Grenzen zu überwinden", so Georg Fröhner, Vorsitzender des Förderkreises. 

 

Der Preis wird im Dreijahresrhythmus ausgelobt und ist mit 10.000 Euro dotiert. Mit der Auszeichnung ist eine Ausstellung in der Städtischen Galerie am Kulturforum und ein umfassender, mehrsprachiger Katalog verbunden. 

 

Die Künstlerinnen und Künstler werden von einer hochkarätigen Jury unter Vorsitz von Prof. Dr. Klaus Gallwitz ausgewählt.                                                                                                                                               


Miriam Cahn I 2014

Am 12. Oktober 2014 wird zum zweiten Mal der Oberrheinische Kunstpreis verliehen. Die Auszeichnung geht an die Schweizer Künstlerin Miriam Cahn.   

 

Miriam Cahn, 1949 in Basel geboren, ist geprägt von der Friedens- wie von der Frauenbewegung. Häufig kreisen ihre Werke um diese Themen. In den letzten Jahren entstanden vor allem starkfarbige Ölbilder. Ihre Motive sind Menschen, Gebäude, Landschaften oder z.B. Waffensysteme, manche in leuchtenden, bisweilen grellen Farben, andere in düsteren Grautönen. Miriam Cahn ist vorwiegend eine figurative Malerin. Nicht alles ist das, was es zu sein scheint.  

 

Adam Szymczyk wählte sie für die Teilnahme an der documenta 14 im Jahr 2017 aus, die als "Weltschau politischer Konfliktkunst" geplant ist. Bereits 1982 wurde Miriam Cahn zur documenta 7 eingeladen, 1984 zur Biennale Venedig und 1986 zur Biennale Sydney. Miriam Cahn wurde im Jahr 2013 mit dem Basler Kunstpreis, 2005 dem Meret Oppenheim Preis und 1998 mit dem Käthe-Kollwitz-Preis bereits ausgezeichnet.  

 

Zur renommierte Fachjury unter Vorsitz von Prof. Dr. Klaus Gallwitz gehören: Dr. Martin Engler (Sammlungsleiter "Kunst nach 1945" am Städel Frankfurt), Petra von Olschowski (Rektorin Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart), Estelle Pietrzyk (Leiterin des Museums für moderne und zeitgenössische Kunst Straßburg), Madeleine Schuppli (Direktorin Aargauer Kunsthaus Aarau) und Prof. Dr. Bernhard Serexhe (Hauptkurator am ZKM Karlsruhe).

 

Fotos: Michael Bode / Axel Lotz


Corinne Wasmuht I 2011

Corinne Wasmuht lehrt seit 2006 als Professorin an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, 2014 wurde sie Mitglied der Akademie der Künste Berlin. Die 1964 in Deutschland geborene und in Peru und Argentinien aufgewachsene Künstlerin hat an der Akademie in Düsseldorf studiert. 

 

Ihre meist großformatigen Bilder, meist auf Holz und in mehreren Schichten, zeigen in zahlreichen Facetten augenblickliche Fragmente unserer urbanen Umgebung. In Details bleibt unsere Wirklichkeit erkennbar, in der Summe entstehen phantastische, fremd anmutende Räume, in denen einzelne Szenen wie Traumsequenzen zu schweben scheinen. Mit ihren panoramaartigen Bilder vermittelt Wasmuht dem Betrachter die Illusion eines perspektivischen Raums. 

 

2014 erhielt Corinne Wasmuht den Käthe-Kollwitz-Preis Berlin, 2011 den August Macke Preis des Hochsauerlandkreises. 

 

Die Künstlerin wurde ausgewählt von einer Jury unter Vorsitz von Prof. Dr. Klaus Gallwitz: Dr. Martin Engler (Sammlungsleiter "Kunst nach 1945" am Städel Frankfurt), Dr. Ulrike Lorenz (Direktorin Kunsthalle Mannheim), Petra von Olschowski (Rektorin Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart) und Prof. Dr. Bernhard Serexhe (Hauptkurator am ZKM Karlsruhe).

 

Fotos: Christoph Breithaupt / Dunja Kara / Axel Lotz